Steganos Online Shield VPN Version: 1.6.3 Deutsch Testbericht

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10 Steganos Online Shield VPN 1.6.3 DownloadMix-Wertung 10
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Eintrag am
06.07.2017
Übersicht
Lizenz / Preis
Shareware / 0,00 €
Sprachen
Deutsch Deutsch
Betriebssysteme
Windows 10
Windows 8
Windows 7
Größe
2.6 MB
Hersteller
Steganos GmbH

Das Internet wie ich es will: Sicher. Privat. Werbefrei.

Steganos Online Shield VPN 1.6.3 DownloadMix-Wertung

Mit über zehn Jahren Erfahrung hat sich die Firma Steganos aus Deutschland weltweit einen außerordentlichen Ruf erworben, wenn es um den Schutz der digitalen Privatsphäre geht. Mit zahlreichen und immer aktuellen Applikationen für Desktop-Rechner und mobile Geräte untermauert das Unternehmen seither stetig seinen Anspruch, zur Elite zu gehören.

Ganz in dieser Tradition folgend, wurde offensichtlich auch das Online Shield VPN entwickelt und auf den neuesten Stand gebracht, welches nicht nur auf dem PC in diversen Sprachen verwendet werden kann. Auch für Apple-Geräte und Devices, welche das Android-System nutzen, ist das Tool einsetzbar. Das Online Shield verspricht einen weltweiten Schutz in jedem WLAN, LAN und in Funknetzen und soll frei von Ländersperren sein. Die Entwickler versprechen eine Nutzung des Internets, welche frei von Hackern und Werbung und unbeobachtet, also völlig anonym möglich ist, also genau das, was wohl die meisten Nutzer wünschen.

Ein Traum, wenn es funktioniert, was nur ein Test zeigen kann. Hier wird der Test anhand der PC-Version unter Windows durchgeführt, die dann auch einen schnellen und komfortablen Zugriff auf die mobilen Varianten für Apple und Android zulässt.

Download und Installation

Wer das Online Shield VPN zunächst nur ausprobieren möchte, kann eine kostenlose Testversion herunterladen, die dann für sieben Tage nutzbar ist. Ansonsten verlangt der Hersteller derzeit 49,95 Euro für eine Jahreslizenz. Diese ist dann gleichzeitig für fünf Geräte gültig. Bei bestehender Lizenz kann eine Verlängerung um ein Jahr für 29,95 Euro geordert werden. Die Verlängerung gilt ebenfalls auch wieder für fünf Geräte.

Es ist kein Problem, zuerst die kostenfreie Testversion herunterzuladen und zu installieren und bei Gefallen nachträglich die gekaufte Lizenz zu nutzen. Falsch machen kann man also nichts. Die Installation ist denkbar einfach und schnell mit dem üblichen Doppelklick auf die heruntergeladene und ausführbare Datei erledigt.

Während der Installation wird man auf die Installation des Netzwerkadapters TAP-Windows Provider V9 hingewiesen. Damit der Shield funktionieren kann, muss hier natürlich eine Erlaubnis erteilt werden und die stellt auch wirklich kein sicherheitsrelevantes Problem dar. Das Programm startet dann von selbst und ein Symbol ist im Windows-Tray zu sehen. Die Software ist also permanent am Laufen, was aber ja auch logisch ist. Ansonsten kann der Shield natürlich auch über das nun vorhandene Desktop-Icon gestartet werden.

Benutzeroberfläche

So einfach die Installation war, so einfach ist auch die Benutzerführung der Oberfläche bzw. der Umgang mit dem Programm. Es präsentiert sich ein Programmfenster, welches Fehler unmöglich macht. Im Prinzip werden Optionen nur ein- und ausgeschaltet.

Die Verbindungen, wie hier die Fritzbox, Repeater usw. werden animiert dargestellt, also schweben von oben nach unten ein. Sicher ein kosmetischer Effekt, aber nett anzusehen. In diesem Beispiel wurden alle Optionen aktiviert, was wohl auch der Sinn bei Nutzung dieser Software ist.
Fährt man mit der Maus über das Desktop-Symbol in der Mitte, wird die momentan verwendete IP-Adresse angezeigt und das ist dann nicht die konventionelle vom Internet-Provider zugewiesene Adresse, welche eindeutig zugewiesen werden könnte. Das wäre gut überprüfbar, wenn man sich in seinen Router einloggt und die Adressen vergleicht. Die Adresse wird auch in relativ kurzen Abständen geändert und in der geöffneten Oberfläche angezeigt, so dass eine Nachverfolgung nach heutigen Maßstäben unmöglich scheint.

Sollte die ständige Anzeige von Verbindungsdetails nerven, kann dies in den Einstellungen auch deaktiviert werden, was aber standardmäßig ohnehin der Fall ist. Die Einstellungen sind über die Symbole in der linken oberen Ecke und auch der rechten unteren Ecke zugänglich. Die weiteren Einstellungsmöglichkeiten sind offensichtlich und bedürfen sicher keiner Erklärung.

WebRTC IP-Leak

Sicher sollte man die in den Einstellungen verfügbare Option zu WebRTC IP-Leak kurz näher beleuchten. Es handelt sich um ein Plug-in, welches Audio- und Videoverbindungen im Browser ohne weitere Plug-ins ermöglicht. Das hat aber auch zur Folge, dass die IP-Adresse verraten wird. Im Internet findet man diverse Ansätze, dies zu verhindern. Für den Opera-Browser kann man sich z.B. die Erweiterung WebRTC Control installieren.

Es geht also darum, das Herausfinden der IP-Adresse über WebRTC zu verhindern, was offensichtlich gerade bei Nutzung von Chrome und Firefox ein Problem darstellen könnte, welches noch gar nicht so lange bekannt ist. Dass Steganos bereits darauf reagiert, spricht durchaus für deren Aktualität und Sinnhaftigkeit der angebotenen Software. Wie Steganos selbst in seinem Hilfecenter schreibt, sollte eine andere IP-Adresse angezeigt werden, als sie noch vor der Herstellung der Verbindung bestand. Übrigens ist das Hilfecenter bzw. die entsprechende Website natürlich auch über die Benutzeroberfläche erreichbar.

Dort erfährt man auch, dass die Option bei Verwendung einer statischen IP-Adresse nicht funktioniert und deshalb, wie hier im oberen Screenshot, auch ausgegraut ist. WebRTC kann dann eventuell direkt im Browser deaktiviert werden. Eine Ausnahme scheint Chrome von Google zu bilden, wofür es aber Erweiterungen gibt. Es empfiehlt sich also, das Hilfecenter über den Link zu WebRTC in den Einstellungen des Online Shield VPN zu nutzen, wo dann Lösungen geboten werden. Wie man sieht, gibt es viele Dinge, auf die man als unbedarfter Anwender gar nicht kommt und die durch eine Installation von Sicherheitssoftware vielleicht erst ersichtlich werden. Bei entsprechender Konfiguration werden also auch via WebRTC keine IP-Adressen mehr übertragen.

Einstellungsmöglichkeiten

Wie man an der Programmoberfläche sieht, gibt es nur fünf Optionen, die aber gewaltigen Einfluss haben. Prinzipiell sagen die Titel zu den Optionen schon alles aus. Zusätzlich helfen aber auch immer die Tooltips, welche beim Überfahren mit der Maus auf die Optionen erscheinen. Das ist von den Entwicklern auf jeden Fall clever und benutzerfreundlich gelöst.

Verbindung schützen

In den meisten Fällen dürfte nichts Dagegen sprechen, sämtliche Optionen des Online Shield zu aktivieren. Die wichtigste Option ist sicherlich „Verbindung schützen“ und hier gibt es bei aktivierter Option rechts eine Drop-Down-Liste, also anklicken und aufklappen.

Es lassen sich somit Verbindungen wählen, welche gezielt einem Land zuzuordnen sind. Man könnte durchaus glaubhaft darstellen, aus Polen eingeloggt zu sein. In den meisten Fällen wird die schnellste Verbindung die beste Wahl sein, welche dann aber auch stetig erneuert wird. Hat man das Interesse, als Kanadier zu gelten, wählt man einfach dieses Land.

Performance

Ein virtuelles privates Netzwerk bzw. VPN stellt unstreitig einen wirksamen Schutz gegen Nachverfolgung und Spionage dar. In der Regel erkauft man sich diese Vorteile durch Verlust von Geschwindigkeit. So ist auch bei Einsatz des Steganos-Programms von einer langsameren Verbindung im alltäglichen Gebrauch auszugehen. Hier im Test mit einer 50K-Leitung ist davon allerdings kaum etwas zu spüren. Auch dann nicht, wenn nicht die schnellste Verbindung, sondern eines der angebotenen Länder ausgewählt wird.

E-Mail

Ein Aspekt, der nicht vergessen werden darf, ist das Verhalten des E-Mail-Programms wie Outlook, Thunderbird usw. in Verbindung mit Steganos Online Shield. Der Empfang von Mails stellt kein Problem dar. Das Senden sehr wohl. Somit sollte eine Ausnahme eingerichtet werden, was über die Einstellungen und mit Klick auf die entsprechende Schaltfläche schnell gemacht ist. Hier sind diverse Vorgaben schon da. Ansonsten sind die nötigen Angaben leicht beim Webhoster herauszufinden. Die Ausnahme empfiehlt sich sehr, weil dann der Verbindungsschutz permanent und schon beim Hochladen des Rechners aktiv sein kann und keinen Ärger verursacht. Somit wird der optimale Nutzen aus dem Online Shield gezogen.

Fazit

Abschließend kann man sagen, dass Steganos seine Vertrauenswürdigkeit und Nützlichkeit auch hier wieder mit einem gerade in der heutigen Zeit brauchbaren Produkt ausgebaut hat. Das Online Shield hält was es verspricht, verlangsamt die Internet-Verbindung nicht wirklich und informiert darüber hinaus sehr aktuell. Und wegen des jährlichen Lizenzmodells behält man auch bei künftigen Szenarien stets aktualisiert einen kühlen Kopf. Die Empfehlung des Online Shield von Steganos dürfte sich damit jedem Internetnutzer erschließen.

Unser Chefredakteur Axel Gerken

Axel Gerken Axel Gerken ist der leitender Redakteur für Software, Games und Apps im DownloadMix-Netzwerk. Er befasst sich seit Jahren mit den neuesten Entwicklungen im Bereich Software, Freeware & Games und hat den umfassenden Überblick über alle Programme, Spiele und Tools auf der Seite downloadmix.com.



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